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Frühlingsausflug 2007

Zweitägiger Ausflug von Sarah und mir ins Wallis (Bilder)

Veranstalter? Walliser Stamm
Wann? 13. Mai 2007
Wo? Von Ackersand über Ausserberg, Varen(Apéro) nach Miège (Mittagessen)
Hinfahrt? 12. Mai 2007 über den Furka
Rückkehr? am Sonntagnachmittag nach dem Essen wieder über den Furka (wetterbedingt)

Der Wetterbericht war während der ganzen Woche nicht so ganz eindeutig. Mal meldete er vom Westen her schlechtes Wetter, mal meldete er Föhn. So war es nicht ganz eindeutig, ob wir am Sonntag trocken ankommen würden. Am Freitag sah es dann so aus, dass am Samstag noch vereinzelte Regenfälle zu erwarten sind, am Sonntag von Westen her schlechtes Wetter und bei uns Föhnlage. Also konnten Sarah und ich es getrost wagen.

Samstag, 12. Mai 2007
Sarah und ich stehen am Samstag so gegen acht Uhr auf. Die Sachen sind mehrheitlich schon verpackt. Noch ein Kaffee geniessen und dann ab ins Wallis. Das Wetter sieht gut aus. Wird es auch so im Urnerland sein? Gegen neun Uhr fahren wir ab. In Brunnen sehen wir langsam ins Urnerland. Dort ist es leider nicht ganz so schön. Sarah und ich rechnen mit vereinzelten Regentropfen. Zügig geht es vorwärts. Wir beschliessen auf der Autobahn bis Göschenen zu fahren. Zum Glück ist kein Stau. Er meldet nur stockenden Verkehr kurz vor dem Gotthardtunnel. Auf der Fahrt Richtung Andermatt fallen vereinzelte Tropfen auf mein Visier. Wir sehen aber doch noch einige blaue Flecken am Himmel. So schlimm kann es nicht werden. Zügig geht es den Furka hinauf. Je weiter wir in die Höhe kommen, umso schlechter sieht es auf der Walliserseite des Passes aus. Doch der Eindruck täuscht. Auf dem Pass ist es relativ frisch. Wir bleiben nicht lange. In Ulrichen halten wir an. Endlich ist Kaffeepause.
Nach dieser kurzen Pause geht es erholt weiter. Wie gewohnt können wir einem Walliserauto zügig nachfahren. Ziemlich schnell treffen wir in Ackersand ein. Schnell das Zimmer beziehen und weiter nach St. Niklaus. Ich möchte im "Frävler" essen, da ich dieses Restaurant von früher her kenne. Doch dies ist geschlossen. Also weiter nach Randa. Dort wählen wir zufällig das Restaurant "Dom" aus. Das Essen ist sehr gut. Nach Gemüse, Fleisch und Kaffee geht es nach Täsch. Ein Besuch bei Patrick in Zermatt wird kurzfristig geplant. Nach einem kurzen Spaziergang durch Zermatt gelangen wir beim Restaurant "Taverne" an. Geschlossen - also in die nächste Beiz mit Terrasse. Es ist die Pizzeria "Kleinmatterhorn". Von dort aus wird ein MMS an Patrick verschickt (er ist natürlich wieder einmal nicht zu hause). Gegen fünf Uhr brechen wir wieder auf und dislozieren uns nach Ackersand. Dort sind schon die ersten Goldwinger eingetroffen. So gegen 20 Uhr gehen Sarah und ich essen. Wir wählen das Menüe. Einige sind erstaunt, dass Sarah eine normale Portion bestellt (ausser die Suppe). Doch sie isst fast alles selber. Ein Goldwinger namens Kurt lässt den guten Spruch fallen: "Ein Goldwinger ohne Frühlingsrolle ist kein echter Goldwinger". Gemeint ist der Frühlingsspeck,den man immer mitschleppt.
Langsam geht der Tag zu Ende. Um 22.30 Uhr kehrt langsam Ruhe in unserem Zimmer ein.

Sonntag, 13. Mai 2007
Der Wecker ist auf 7.55 Uhr gestellt. Ich könnte eigentlich schon viel früher aufstehen. Ich bin hellwach. Doch Sarah schläft noch tief. Kurz vor acht Uhr, das heisst ohne Wecker, erwacht auch Sarah. Die ersten Goldwinger sind schon draussen und fachsimpeln. Nach der kurzen Morgentoilette geht es an den Frühstückstisch. Es ist ein Buffett. Es schmeckt sehr gut. Am Frühstückstisch erfahre ich von Albert, dass ich so laut geschnarcht habe, er habe es im Nachbarzimmer noch gehört (ich habe ihn am Vorabend gebeten nicht zu schnarchen). Danach geht es ans Gepäck-packen und Windschutzscheibe-reinigen. Die Sonne scheint. Die Aussentemperatur ist angenehm (für mich aber noch nicht so warm wie für einen anderen Goldwinger, der am Morgen mit T-Shirt und Weste ankommt). Immer mehr Goldwinger treffen ein. Gegen 09.45 Uhr machen sich alle bereit zum Abfahren. Die Walliser Stammwirte führen uns auf Schleichwegen von Ackersand via Ausserberg nach Varen. Dort gibt es den Apéro. Der Durst ist gelöscht. Langsam taucht auch wieder der Hunger auf. Hugo führt uns wieder auf Nebenstrassen zu einem schönen Picknickplatz oberhalb von Miège. Sarah lässt sich von Hampi auf seiner 1500-er chauffieren. Er hat sie dazu eingeladen. Sie geniesst es. Ein Party-Service verwöhnt uns mit Braten, Gratin, Tomaten- und Kartoffelsalat. Als Dessert gibt es frischen Fruchtsalat.
Nach diesem reichhaltigen Essen fahren Sarah und ich gegen 14 Uhr ab. Wir werden erst einmal bis Ulrichen fahren und uns erst dann entscheiden, ob es via Nufenen-Gotthard oder via Furka heimwärts geht. In Ulrichen kehren wir kurz ein. Die Entscheidung fällt - es geht via Furka. Sehr zügig fahren wir auf den Pass. Am Samstag sind wir gemütlicher gefahren. Diesmal fallen mehr Tropfen auf uns. Zum Glück regnet es aber nicht richtig. Die Strasse ist erst nach Hospenthal nass. In Göschenen beschliessen wir wieder auf der Autobahn heimzukehren. Sarah ist doch schon ein bisschen müde. Wir unterhalten uns rege. So gegen 17 Uhr sind wir dann endlich zu hause.

Ich bin nun schon mit Sarah das dritte Mal beim Frühlingsausflug dabei. Jedes Mal ist es schön. Ich möchte den Organisatoren des Walliser Stammes recht herzlich danken. Wir werden ziemlich sicher das nächste Jahr wieder dabei sein. Sarah hat es, glaube ich, schon wieder in ihrer Planung vorgemerkt.

 

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